Das Gasthaus zum Salmen und heutige Schwanitz Haus ist der Beginn des Buches Gewitter im Gehirn Mein Leben mit Epilepsie. Es war das Elternhaus meiner Mutter und die ersten beinahe 7 Jahre auch mein Elternhaus solange wir noch dort wohnten.

Das Haus wurde an den Schriftsteller Dietrich Schwanitz verkauft der hier bis zu seinem Tod gelebt hat. Durch die Übernahme des Hauses von der Gemeinde Hartheim gab es zahlreiche Veränderungen. Um den historischen Charakter des Hauses zu bewahren kam es zu einer Vereinsgründung des Salmenvereins.

Das Haus erhielt den Namen des historischen Gasthauses Salmen und Schwanitzhaus. Besonders aufregend war es zu der Zeit als Dietrich Schwanitz noch lebte, das Gemälde im großen Festsaal des Obergeschosses wachsen zu sehen.

Auch wenn ich mit viel Wehmut auf das frühere Haus zurückblicke, so bin ich doch sehr froh und glücklich dass es kulturell einen festen Platz bekommen hat, gefördert und erhalten wird.

Hier ein paar Impressionen die ich mit Einverständnis des Salmenvereins einbinden darf

1767

Erstmalige Erwähnung als “Haus zum Salmen” mit “Tafernrecht” (= Schankrecht)

 

1897

Erlaubnis an Bürgermeister Josef Resch “zum Betrieb der Realgastwirtschaft zum Salmen”.

 

Postkarte, um 1910

 

1925

Umbau des Nebenzimmers zum “Verkaufsladen”.

Einbau der Schaufenster und Eröffnung des “Kaufhaus zum Salmen” am 26.09.1925.

1921

Die Erbengemeinschaft Adolf Zimmermann und Ehefrau Maria (geb. Willi) übernimmt den Salmen.

So wie der Salmen hier aussieht kannte ich ihn als Elternhaus.

 

 

 

Ein Portrait von Dietrich Schwanitz.

 

 

Das komplette Shakespearegemälde auf die ganze breiter der Theaterbühne.

Der Saal fasste in seinen Spitzenzeiten bis zu 350 Personen als die Gemeinde noch keine Festhalle hatte.

 

Links Shylock – in der Mitte Fallstaff – rechts Shakespeare

 

 

Bildrechte alle Beim Salmenverein Schwanitzhaus in Hartheim am Rhein. Verlinkung und Text mit freundlicher Genehmigung des Salmenvereins.

 

www.salmen-hartheim.de